20 Wohnungen für Senioren - Auf dem Gelände der früheren Pelzveredelungsfabrik entsteht die „Residenz am Erlenbach“
Eine neue Eigentumswohnanlage, die "Residenz am Erlenbach", wird jetzt an der Dreieichstraße gebaut. Die Wohnungen sind für Käufer über 50 Jahre gedacht. Wer später Pflege braucht, für den steht die Diakoniestation bereit. Das Gebäude soll Ende 2013 fertig sein.
Von Katja Schuricht
Köppern. So wie auf diesem Schild soll bald die neue Köpperner Seniorenwohnanlage aussehen. Foto: ksp Andreas Fischbach, Leiter der ökumenischen Diakoniestation Friedrichsdorf, weiß, worauf es im Alter und in der Pflege ankommt: "Mobilität ist ein Faktor, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann", betont er. Deshalb ist für ihn der geplante Bau der Seniorenresidenz am Erlenbach ein Glücksfall. "Selbst Senioren, die auf einen Rollator angewiesen sind, können alle wichtigen Dinge für den täglichen Bedarf zu Fuß erreichen", so der Pflegeexperte. Fischbach gehört zum Planungsteam der "Residenz am Erlenbach", der neuen Wohnanlage, die direkt am Erlenbach hinter dem neuen Rewe-Markt entstehen wird.
Am gestrigen Donnerstag hat Heiko Saßmannshausen von der Firma Vetter und Partner® Immobilien GmbH, die für den Vertrieb der geplanten Wohnungen zuständig ist, mit dem Investor und Bauträger Michael Strauch von Terra Concept das Konzept der Eigentumswohnanlage vorgestellt. Der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU) saß ebenfalls mit am Tisch, denn mit dem Verkauf des städtischen Grundstücks an den Investor Terra Concept sei auch seitens der Stadt ein Wunsch in Erfüllung gegangen, wie Fischer betont: "Mit dem Bau der Residenz am Erlenbach knüpfen wir an die Erfolgsgeschichte an, die für das gesamte Gelände der ehemaligen Pelzveredelungsfabrik gilt."
Seit Mitte der 1990er Jahre lag das Gelände zwischen Dreieichstraße und Köpperner Straße brach. "Die Vermarktung ist uns gelungen. Der größte Teil des Geländes ist mit dem Rewe-Markt bereits bebaut. Und dass jetzt auf dem restlichen Teil des Areals die Seniorenwohnanlage entsteht, entspricht zu 100 Prozent unserem Stadtentwicklungskonzept", freute sich Fischer. "Dieses sieht das Schaffen von barrierefreiem Wohnen für Senioren vor und zwar nicht in Randlage, sondern mittendrin im Ort", so Fischer. "Die zentrale Lage mit der Infrastruktur direkt vor der Haustür ist für Senioren perfekt. Zumal das Grundstück mit seiner Größe von knapp 2000 Quadratmeter nicht groß genug für den Bau von Mietwohnungen gewesen ist", fügte er hinzu.
Mit Gemeinschaftsraum
Schon jetzt vor Baubeginn sei die Nachfrage groß. Das zeige, dass der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum für ältere Menschen da sei. "Wir sind auch immer wieder gefragt worden, wann es wieder etwas Vergleichbares geben wird wie die Taunusresidenz", berichtet Heiko Saßmannshausen vom Immobilienunternehmen Vetter und Partner®. "Gemeinsam mit der Firma Jöckel haben wir 2008 die Taunusresidenz am Houiller Platz realisiert, übrigens auch damals schon mit der Diakoniestation im Boot", erinnert Saßmannshausen. Während es in der Taunusresidenz 73 Wohneinheiten gibt, entstehen in Köppern aber nur 20 Wohnungen.
Ähnlich wie in der Taunusresidenz wird es auch in der Residenz am Erlenbach einen großen Gemeinschaftsraum plus Bibliothek geben. "Dieser Raum steht allen Bewohnern zur Verfügung, sei es zu geselligen Treffen oder auch zu Festen", erläutert Saßmannshausen. Ein solcher Treffpunkt ist den Planern wichtig. "Der Treffpunkt soll auch ein Beitrag dazu leisten, der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken", so Saßmannshausen.
Bei Bedarf können die Bewohner außerdem den Betreuungs- und Pflegeservice der ökumenischen Diakoniestation in Anspruch nehmen. "Eine Pflege in den eigenen vier Wänden ist bei unserem Konzept bis zur Pflegestufe drei möglich."
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Köppern. So wie auf diesem Schild soll bald die neue Köpperner Seniorenwohnanlage aussehen. Foto: ksp Andreas Fischbach, Leiter der ökumenischen Diakoniestation Friedrichsdorf, weiß, worauf es im Alter und in der Pflege ankommt: "Mobilität ist ein Faktor, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann", betont er. Deshalb ist für ihn der geplante Bau der Seniorenresidenz am Erlenbach ein Glücksfall. "Selbst Senioren, die auf einen Rollator angewiesen sind, können alle wichtigen Dinge für den täglichen Bedarf zu Fuß erreichen", so der Pflegeexperte. Fischbach gehört zum Planungsteam der "Residenz am Erlenbach", der neuen Wohnanlage, die direkt am Erlenbach hinter dem neuen Rewe-Markt entstehen wird.
Am gestrigen Donnerstag hat Heiko Saßmannshausen von der Firma Vetter und Partner® Immobilien GmbH, die für den Vertrieb der geplanten Wohnungen zuständig ist, mit dem Investor und Bauträger Michael Strauch von Terra Concept das Konzept der Eigentumswohnanlage vorgestellt. Der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU) saß ebenfalls mit am Tisch, denn mit dem Verkauf des städtischen Grundstücks an den Investor Terra Concept sei auch seitens der Stadt ein Wunsch in Erfüllung gegangen, wie Fischer betont: "Mit dem Bau der Residenz am Erlenbach knüpfen wir an die Erfolgsgeschichte an, die für das gesamte Gelände der ehemaligen Pelzveredelungsfabrik gilt."
Seit Mitte der 1990er Jahre lag das Gelände zwischen Dreieichstraße und Köpperner Straße brach. "Die Vermarktung ist uns gelungen. Der größte Teil des Geländes ist mit dem Rewe-Markt bereits bebaut. Und dass jetzt auf dem restlichen Teil des Areals die Seniorenwohnanlage entsteht, entspricht zu 100 Prozent unserem Stadtentwicklungskonzept", freute sich Fischer. "Dieses sieht das Schaffen von barrierefreiem Wohnen für Senioren vor und zwar nicht in Randlage, sondern mittendrin im Ort", so Fischer. "Die zentrale Lage mit der Infrastruktur direkt vor der Haustür ist für Senioren perfekt. Zumal das Grundstück mit seiner Größe von knapp 2000 Quadratmeter nicht groß genug für den Bau von Mietwohnungen gewesen ist", fügte er hinzu.
Mit Gemeinschaftsraum
Schon jetzt vor Baubeginn sei die Nachfrage groß. Das zeige, dass der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum für ältere Menschen da sei. "Wir sind auch immer wieder gefragt worden, wann es wieder etwas Vergleichbares geben wird wie die Taunusresidenz", berichtet Heiko Saßmannshausen vom Immobilienunternehmen Vetter und Partner®. "Gemeinsam mit der Firma Jöckel haben wir 2008 die Taunusresidenz am Houiller Platz realisiert, übrigens auch damals schon mit der Diakoniestation im Boot", erinnert Saßmannshausen. Während es in der Taunusresidenz 73 Wohneinheiten gibt, entstehen in Köppern aber nur 20 Wohnungen.
Ähnlich wie in der Taunusresidenz wird es auch in der Residenz am Erlenbach einen großen Gemeinschaftsraum plus Bibliothek geben. "Dieser Raum steht allen Bewohnern zur Verfügung, sei es zu geselligen Treffen oder auch zu Festen", erläutert Saßmannshausen. Ein solcher Treffpunkt ist den Planern wichtig. "Der Treffpunkt soll auch ein Beitrag dazu leisten, der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken", so Saßmannshausen.
Bei Bedarf können die Bewohner außerdem den Betreuungs- und Pflegeservice der ökumenischen Diakoniestation in Anspruch nehmen. "Eine Pflege in den eigenen vier Wänden ist bei unserem Konzept bis zur Pflegestufe drei möglich."